Die dreifarbigen Showa Sanshoku sind Koi mit einer schwarzen Grundfarbe. Auf dieser liegt eine rote und eine weiße Zeichnung. Zusammen mit Kohaku und Sanke gehören sie zu den beliebtesten Nishikigoi in Japan überhaupt.  Diese drei Koiarten bilden zusammen die sogenannte Go Sanke Gruppe. Diese Gruppe spielt eine übergeordnete Rolle bei der Koizucht in Japan.


Nisai


Sansai


Yonsai


Älter

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Woher kommt der Name Showa?

Den Namen erhielt diese Koi Varietät nach der Periode, in der diese Zuchtform entstanden ist, nämlich der Showa Zeit. Diese dauerte von 1926 bis 1989 und lässt sich mit Ära des erleuchteten Friedens übersetzen. Diese Perioden hängen direkt mit den Regierungszeiten der jeweiligen Kaiser, in diesem Fall Hirohito, zusammen.

Auf was sollte ich beim Kauf und der Bewertung von Showa Koi achten?

Wie immer steht bei der Bewertung eines Nishikigoi die Körperform im Mittelpunkt. Daneben ist das Sumi (Schwarz) des Tieres von größter Wichtigkeit, ist es doch auch die Grundfarbe dieser Varietät. Achte auf diese Punkte, wenn Du einen Koi kaufen möchtest. Tiere sollten über sogenanntes Hon-zumi verfügen. Es handelt sich dabei tatsächlich um ein tiefdunkles Indigoblau. Dies entwickelt sich mit dem Wachstum des Kois und ist bei jungen Fischen oftmals noch verborgen. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt kann man sich dieses Schwarz am besten mit frisch gestrichenem Lack verbildlichen.

Das Shiro (Weiß) sollte ein reines frisches Weiß sein.

Das Rot ist entgegen der älteren Zuchtlinien, die eher orangefarbenes Hi trugen, mittlerweile auch von einem dunkleren Farbton geprägt.

Bei der Beurteilung sollte darauf geachtet werden, dass die Tiere keine Shimi (kleine schwarze Punkte) oder hellgraue Schuppen im Schwarz (Jari-zumi) haben.

Die Muster können auch im Gegensatz zu den anderen Go Sanke Vertretern (Kohaku und Sanke) ungleichmäßig verteilt sein.

Schwarze Ausprägungen an den Brustflossen heißen Motoguro und sollten auf beiden Seiten gleichmäßig verteilt sein. Es sollte sich möglichst auf den Brustflossenansatz beschränken.

Vielen Koi Hobbyisten fällt die Unterscheidung zwischen Sanke und Showa schwer. Hier hilft oftmals der Blick auf den Kopf: Der Showa Sanshoku hat hier im Gegensatz zum Sanke eine schwarze Zeichnung.

Bei der Beurteilung dieser Koi Art unterscheidet man zwischen klassischen und modernen Typen. Die klassischen Exemplare tragen sehr viel schwarz, modernere Exemplare hingegen deutlich weniger Sumi.

Züchter

Einer der bedeutendsten Züchter dieser Varietät ist die Dainichi Koifarm. Der ehemalige Präsident der Dainichi Koi Farm Minoru Mano ist eine Legende. Er ließ nichts unversucht, um die Qualität der Koi jede Saison aufs Neue zu verbessern. Viele der heute aktiven Koizüchter lernten bei ihm das schwierige Handwerk der Koizucht.  Auch die ISA Koifarm ist berühmt für die Zucht hochwertiger Showa. Auch die Momotaro und Sakai Koifarmen züchten Showa in größeren Mengen.

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