Der Sanke ist wie der Showa ein dreifarbiger Koi der Go Sanke Gruppe. Der Koi besitzt eine rote und schwarze Zeichnung auf weißer Grundfarbe. Die Koi Zucht dieser Koiart gilt als kompliziert.

Er ist auch bei den Koikichi (Koiverrückten) auch unter dem Namen Taisho Sanshoku bekannt.

Die Schwarzfärbung entspricht der eines Bekko und die rote Zeichnung der eines Kohaku. Entsprechend sollte ein Exemplar diese Varietät eine rote Kopfzeichnung aufweisen. Wie beim Shiro Bekko sollte jedoch kein Schwarz auf dem Kopf liegen.


Nisai


Sansai


Yonsai


Älter

Alle Preise inkl. 16% MwSt.

Wie kommt es zum Namen Taisho Sanshoku/ Sanke?

Sanke bedeutet aus dem Japanischen übersetzt drei Farben. Das japanische Schriftzeichen kann jedoch auch als Sanshoku interpretiert werden. Der Begriff Taisho bezeichnet die Ära, in der diese Koiart herausgezüchtet worden ist. Die Taisho Ära dauerte von 1912 bis 1926.

Auf was sollte ich beim Koi – Kauf und der Koi – Bewertung achten:

Nach der Körperform ist beim Sanke die Beschaffenheit der weißen Grundfarbe das wichtigste Beurteilungskriterium. Schneeweiß sollte sie sein, frei von gelblichen oder bräunlichen Nuancen.

Die Bereiche des Koi – Karpfens direkt nach dem Maul und direkt vor der Schwanzflosse sollten aus Gründen der Harmonie weiß bleiben.

Beim Hi ist entscheidend, wieviel Schwarz -im Japanischen Sumi genannt- der Nishikigoi trägt. Als Faustformel gilt hier, je mehr Sumi das Tier besitzt, desto dunkler sollte das Rot sein.

Auch hier – wie beim Kohaku- muss man auf eine hohe Pigmentdichte achten.

Die schwarze Farbe sollte viel Glanz und lebendig wirken. Es wird hierbei oftmals das Bild vom frisch gestrichenen schwarzen Lack bemüht. Je nachdem auf welcher Farbe das Sumi liegt unterscheidet man zwischen Tsubo-zumi (Sumi liegt auf weißem Grund) und Kasane-zumi (Schwarz liegt zumindest in Teilen auf der roten Musterung). Dabei ist das Tsubo-zumi zu präferieren.

Um die Zeichnung zu beurteilen hilft folgender Trick: Wenn man die schwarze Zeichnung weglässt, sollte aus dem Sanke ein guter Kohaku werden. Die schwarze Zeichnung sollte sich harmonisch über den Körper verteilen, d.h. es sollte gleichmäßig verteilt sein.

Anders als beim Showa Sanshouku sollten die Brustflossen feine schwarze Streifen besitzen oder auch völlig weiß sein. Diese schwarzen Streifen nennt man Tejima. Sie sollten auf beiden Seiten gleichmäßig gezeichnet sein und auf zwei bis drei Flossenstrahlen liegen.

Besonderheiten der Sanke Varietät

Die Beurteilung von Sanke ist besonders schwierig, oftmals sind es die anfänglich unscheinbaren Exemplare, die später in Schönheit erstrahlen. Nishikigoi, die bereits in jungen Jahren schön erscheinen, büßen die Schönheit mit dem Älterwerden häufig ein – so sagt man.

Bekannte Zuchtformen von Sanke Koi

Bekannte Zuchtfarmen von Sanke sind die Sakai FF, Takano oder auch Momotaro Farm.

0